Definition
Pilling bezeichnet kleine Faserknötchen auf Stoffoberflächen, die durch Reibung und Nutzung entstehen können. Abriebfestigkeit bezeichnet die Widerstandsfähigkeit eines textilen oder lederähnlichen Bezugs gegen mechanische Reibung. In der Möbelkunde wird sie häufig mit dem Martindale-Verfahren beschrieben, das eine Textilprobe unter festgelegten Bedingungen reibt und so Vergleichswerte erzeugt. Der Begriff gehört zur Materialprüfung und grenzt sichtbaren Verschleiß, Faserbruch und Oberflächenveränderung von rein optischen Eigenschaften eines Stoffes ab. Bei Sitzmöbeln ergänzt der Begriff Angaben zu Bezugsmaterial, Pilling, Pflege und erwarteter Beanspruchung. Synonyme oder nahe Bezeichnungen sind Knötchenbildung, Fusselbildung. In einem Glossar verbindet die Einordnung Produktdaten, Materialangaben und Einsatzbereiche zu einer eindeutigen Begriffsbeschreibung.
Häufige Fragen zu Pilling
Was bedeutet Pilling?
Pilling bezeichnet kleine Faserknötchen auf Stoffoberflächen, die durch Reibung und Nutzung entstehen können.
Worauf sollte man bei Pilling achten?
Wichtig sind Martindale-Wert, Pillingverhalten, Nahtqualität, Reinigungsfreigabe und die reale Nutzungshäufigkeit. Ein hoher Wert ersetzt keine passende Materialauswahl.