Definition
Ein Wandabweiser dient im Objektbereich als baulicher Schutzmechanismus für Putz, Tapeten und Wandverkleidungen. In Gastronomiebetrieben, Hotels und Tagungsräumen führen wiederholtes Anrücken von Stühlen, das Verrücken von Tischgruppen oder der Einsatz von Servicewagen zu mechanischen Belastungen an den Raumwänden. Der Abweiser fängt diese Stoßkräfte gezielt ab und verhindert Abrieb, Kratzer sowie Dellen im Wandbereich.
Die Schutzleisten bestehen typischerweise aus robusten Materialien wie Edelstahl, Holz, HPL oder schlagfestem Kunststoff. Die Positionierung erfolgt auf der spezifischen Kontakthöhe der Möbelkomponenten, meist im Bereich der Rückenlehnen oder Tischplattenoberkanten. Durch eine präzise Montage wird nicht nur die Bausubstanz geschont, sondern auch der Renovierungs- und Instandhaltungsaufwand in stark frequentierten Zonen nachhaltig reduziert.
Neben der reinen Schutzfunktion lässt sich ein Wandabweiser optisch an das bestehende Raumkonzept anpassen, indem Material und Farbgebung auf die eingesetzten Möbel abgestimmt werden.
Häufige Fragen zu Wandabweiser
In welcher Höhe sollte ein Wandabweiser montiert werden?
Die Montagehöhe richtet sich nach den höchsten Kontaktpunkten der genutzten Möbel. In der Regel liegt sie auf Höhe der oberen Stuhl- oder Bankrückenlehnen sowie der Tischkanten, meist zwischen 70 und 90 Zentimetern über dem Fertigfußboden.
Welche Materialien eignen sich am besten für Wandabweiser in der Gastronomie?
Besonders geeignet sind leicht zu reinigende, stoßfeste Werkstoffe wie Edelstahl, Massivholz oder HPL. Während Edelstahl extrem widerstandsfähig gegen Stöße durch Servicewagen ist, fügen sich Holzleisten optisch nahtlos in gemütliche Gasträume ein.